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Zu folgenden Themen finden Sie nachstehend
Informationen und Erklärungen:
Was ist
Unkraut/Wildkraut?
Was ist Infrarot?
Wie wird die Infrarot-Strahlung in unseren Geräten erzeugt?
Wie
wirkt Infrarot-Strahlung auf Pflanzen?
Wie
werden unsere Geräte richtig eingesetzt?
Wie erkennt man die
Wirkung?
In welchem Zeitabstand muss die Behandlung wiederholt werden?
Durch was
zeichnen sich unsere Geräte aus?
Was ist Unkraut/Wildkraut?Jedes unerwünscht gewachsene
Kraut ist im Grunde genommen ein Unkraut. Davon gibt es
unendliche: einerseits die hartnäckigen und blühenden Unkräuter,
welche Stauden sind und Pfahlwurzeln bilden, wie z.B. der
Löwenzahn, die Ackerdistel und die Königskerze. Es gibt Gräser,
die Horste bilden, welche feinwurzlig sind. Gräser, die Rhizome
(Wurzeln mit schlafenden Augen) bilden, sind die hartnäckigsten
Unkräuter, denn das Rhizom hat die Fähigkeit, aus den
schlafenden Augen neu auszutreiben. Andererseits können auch die
verschiedensten, aus Flugsamen gekeimten Nutzpflanzen zu Unkraut
werden, wenn sie sich an unerwünschten Orten ausbreiten.
Unkraut im Kulturland entzieht den angebauten Nutzpflanzen
wertvolle Nährstoffe und mindert so die Erträge. Nicht weniger
unangenehm macht sich das Unkraut im Lebens- und Freizeitraum
bemerkbar: es sprengt Platten und Verbundsteinbeläge, macht Wege
unbegehbar, birgt mannigfaltige Unfallgefahr für die Begeher und
wirkt nicht zuletzt unästhetisch.
Was ist Infrarot?
Infrarot:
Ultrarot, an Rot anschliessender, langwelliger
Spektralbereich der elektromagnetischen Wellen mit Wellenlängen
von 780nm (Nanometer) bis 1mm. Strahlungsquellen sind glühende
Körper, die den grössten Teil der Strahlungsenergie im
kurzwelligen Infrarot aussenden. Als Strahlungsempfänger dienen
z.B. Thermoelemente. (Quelle: Berthelsmann Lexikothek)
Infrarot-Strahler:
Ein Gerät, das mit Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen)
arbeitet, deren Wellenlänge grösser ist als die des sichtbaren
Rotlichts. Zur Wärmeerzeugung dient ein Glühkörper oder
Glühdraht, der durch Gas oder elektrischen Strom auf 400 bis
über 1000°C erhitzt wird.
Wie wird die Infrarot-Strahlung in unseren Geräten erzeugt?
Durch das Verglühen eines bestimmten Gas-Luftgemisches, das
den Keramik-Pyro-Elementen zugeführt wird (Propan- oder
Butangas, je nach Geräte-Typ), wird eine Oberflächentemperatur
von 1000°C - 1070°C erzeugt. Während diesem Vorgang entstehen
keine offenen Flammen, keine Geräusche, keine unangenehmen
Gerüche.
Wie wirkt Infrarot - Strahlung auf Pflanzen?
Mit der schon in der Heizungstechnik bewährten Infrarot -
Technologie wird das Unkraut nicht verbrannt, sondern
umweltfreundlich abgetötet. Bei genügender Intensität
durchdringt die Infrarotstrahlung den natürlichen Schutzschild
an der Blattoberseite, bringt schon bei 65°C die Eiweisszellen
der Pflanze zum Stocken und lässt diese durch den umgehenden
Abbruch der Photosynthese absterben.
Die kurzzeitige Erhitzung des Pflanzengewebes führt zu
irreversiblen Eiweissveränderungen und zum Aufplatzen der Zellen
von Pflanzen und Samen. Die Photosynthese wird abgebrochen, das
geschädigte Gewebe trocknet aus und die Pflanze stirbt
schliesslich ab.
Die Infrarot - Strahlung kann nicht mehr als 1 - 2 mm in den
Boden eindringen. Die im Boden vorhandenen Mikroorganismen
bleiben unberührt, während hingegen die in der Eroberfläche
enthaltenen Bakterien, Larven und Pilzstämme vernichtet werden.
Wie werden unsere Geräte richtig eingesetzt?
Es ist wichtig, dass man mit der hohen Temperatur so nahe wie
möglich an das Unkraut herankommt, da die Infrarot-Strahlung im
Abstand zum Objekt im Quadrat an Kraft verliert. Dank unserem
patentierten Doppelgitter, welches die Strahlfläche schützt, ist
dies problemlos möglich. Die Strahlfläche muss während 2-3
Sekunden über die zu vernichtenden Pflanzen aufgelegt , dann
gezogen oder geführt werden, je nach Gerätetyp. Die
Fahrgeschwindigkeit hängt von der Länge des Strahlers sowie von
der Art der zu behandelnden Pflanzen ab. Nachwachsende, zarte
Jungpflanzen reagieren bedeutend schneller auf die
Strahlungseinwirkung als dicke Unkrautrosetten mit ledrigen
alten Blättern, bei welchen es entscheidend ist, dass der
Vegetationspunkt getroffen wird. Behandeln Sie wenn möglich kein
nasses Unkraut. Die Wirkung wird dabei verzögert.
Wie erkennt man die Wirkung?
Die Wirkung des Gerätes sieht man, wenn sich die behandelten
Blätter und Grashalme dunkelgrün verfärbt haben. Dadurch gerinnt
das pflanzliche Eiweiss, die Pflanzenzellen sterben ab. (Der
Vorgang der Eiweiss-Gerinnung läuft auch beim Eierkochen ab: aus
dem lebendigen Hühnereiweiss wird das "tote" Eiweiss des
hartgekochten Eies.) Der Erfolg der Bestrahlung ist daran
ersichtlich, dass die behandelten Pflanzen leicht nachdunkeln
und dass sich, nach der Druckprobe zwischen Daumen und
Zeigefinger, die Fingerabdrücke auf der Blattoberfläche klar
abzeichnen. Nicht warten bis die Blätter schwarz sind! Das so
behandelte Unkraut verdorrt innert 1-2 Tagen (wie wenn der Bauer
Heu macht!).
In welchem Zeitabstand muss
die Behandlung wiederholt werden?
Wenn es sich um ältere, mehrjährige Pflanzen mit starkem
Wurzelstock handelt, muss die Behandlung öfters wiederholt
werden. Im Gegensatz zu frisch gekeimtem Unkraut, dessen Wurzeln
noch keine Nachtriebskraft besitzen, verfügen die voll
entwickelten Pflanzen - im besonderen die sogenannten
Pfahlwurzgewächse - in ihrem Wurzelwerk über Nahrungsreserven,
welche einen erneuten Blattaustrieb ermöglichen. Bis zur
Erschöpfung dieser Nahrungsreserven, resp. bis zur endgültigen
Verödung der Wurzeln, sollte deshalb nach dem Erscheinen neuer
Triebe (höchstens 3-5 Blätter) eine sofortige Nachbehandlung
erfolgen. Bereits kleine Blätter bauen die Nahrungsreserven in
den Wurzeln wieder auf, deshalb muss die Photosynthese so
schnell wie möglich wieder unterbrochen werden, um diesen
Vorgang zu stoppen. Anschliessend, je nach Art der angetriebenen
Flugsamen, genügt eine Behandlung alle 1-3 Monate.
Durch was
zeichnen sich unsere Geräte aus?
Sie sind umweltfreundlich!
Dank der Thermoschürze, mit welcher alle unsere Geräte
ausgerüstet sind, wirkt die intensive Strahlung direkt auf die
Eiweisszellen von Wildkraut und Flugsamen, bringt sie zum
Platzen und führt innerhalb von Sekunden zum Abbruch der
Photosynthese. Ausserdem ist ein randgenaues Arbeiten möglich.
Es entsteht keine Abstrahlung weder nach oben noch seitlich;
deshalb können unsere Geräte praktisch überall eingesetzt
werden. Benachbarte Nutz- und Zierpflanzen bleiben unbeschädigt.
Bei wiederholter Anwendung sterben dadurch sogar die
hartnäckigsten Pfahlwurzgewächse schnell und sicher ab. Und zwar
ohne Lärm, ohne unangenehme Gerüche, ohne Chemie und praktisch
ohne Schadstoffemissionen.
Sie sind günstig!
Der geringere Gasverbrauch im Vergleich zu Abflammgeräten
reduziert nicht nur die Emissionen von CO2 und NOx, sondern
vermindert auch die Unterhaltskosten, welche gegenüber anderen
Wildkrautvernichtungsmethoden ausserordentlich günstig sind.
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